Toni Hagen
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Geschichte Tibets

Der Konflikt zwischen China und Tibet:
Die einzelnen Nomadenstämme des tibetischen Hochlandes wurden im 7.Jh. unter einem starken König vereinigt und alsbald eine militärische Größe, mit der auch das angrenzende, chinesische Kaiserreich rechnen mußte. Man fürchtete die tibetischen Horden, die jedesmal wie ein Gewitter am Horizont aufzogen, wie man später nur die Hunnen fürchtete. Erbittert begann man sich um das heutige Xinjiang und Gansu zu streiten, doch Tibet erlangte die Kontrolle über die Seidenstraße durch den wichtigen Knotenpunkt Kashgar und plünderte schließlich die chinesische Hauptstadt Chang'an, die größte Metropole der damaligen Welt.

 

 


Der Aufstieg des "Königreiches" von Tibet wurde jedoch jäh unterbrochen, als einer der Herrscher im 9. Jh. das Land in sich zu entzweien begann. Aus machtpolitischen Erwägungen heraus unterdrückte er den tibetischen Buddhismus zugunsten der ursprünglich einheimischen, schamanistischen Bon-Religion und spielte die einzelnen Kräfte seines Landes gegeneinander aus. Nach seiner Ermordung zerfiel das Reich in kleine, miteinander rivalisierende Fürstentümer. Als sich nach zwei Jahrhunderten der Anarchie schließlich im 11. Jh. der Lamaismus durchsetzte (als eine Form von Buddhismus, der sowohl Elemente der Bon-Religion als auch des indischen esoterischen Tantra in sich aufgenommen hatte), erlangten die geistlichen Führer die politische Macht.

 
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